Zernez – Tor zum Schweizer Nationalpark

22.Oktober 2009 | Kategorien: Der Kanton Graubünden

Der romantische Ort, ganz in der Tradition des Engadins ist das Tor zum grössten Naturschutzgebiet der Schweiz.
Zernez ist ein wunderschöner Urlaubsort als Ausgangspunkt für Wanderungen im Dreiländereck Schweiz – Italien – Österreich sowie in den grossen Schweizer Nationalpark.

Das Dorf Zernez liegt im weiten Teil des Engadin Tals, wo Inn und Spöl zusammenfliessen.

Es hat ca. 1'030 Einwohner, von denen die Mehrheit noch die Vallader Mundart, einen rätoromanischen Dialekt spricht. Das Engadin und so auch Zernez zählen zu den rätoromanischen Tälern, die sich überwiegend im Kanton Graubünden befinden.

Durch eine wintersichere Bahnverbindung mit Autoverlad durch den Vereina-Tunnel ist Zernez, trotz seiner Höhe das ganze Jahr über gut und sicher zu erreichen. Die Alpenpässe Flüela und Ofen erleichtern ebenso den Weg in eine faszinierende Alpenlandschaft.

Zernez  liegt auf einer Höhe von 1’474 m.

Es ist nicht nur das Tor zum Schweizer Nationalpark sondern auch der Ausgangspunkt für viele Wanderungen der verschiedensten Art.

Von Tagesausflügen ins Unterengadin oder in die bekannten Orte des Oberengadin wie St. Moritz oder Pontresina.. Beliebte Touren sind auch Wanderungen über den Fluela-Pass nach Davos oder ins Münstertal, in das man über den Ofenpass gelangt.

Viele der Wanderungen können auch mit dem Mountainbike oder dem E-Bike gefahren werden. Kleine Ausflüge führen zum Schloss Planta-Wildenberg, einem mittelalterlichen Wohnturm mit barocken Nebengebäuden, den Morenturm oder die ehemalige Talsperre von La Serra.



Der Schweizer Nationalpark

Der Schweizer Nationalpark ist der älteste Naturschutzpark der Alpen. Seine Fläche von 172 km² liegt überwiegend in der Subalpinstufe in Höhenlagen zwischen 1'400 und 3'174 m ü. M.

Auf einem 80 km umfassenden Wanderwegenetz kann der Nationalpark erwandert werden, Alpentiere beobachtet und viele Alpenpflanzen entdeckt werden. Ein Informationszentrum gibt Auskunft und Information über die Besonderheiten des Nationalparks.


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Besondere Veranstaltungen

Zernez ist bekannt für den Engadin Radmarathon, der im kommenden Jahr zum fünften Mal veranstaltet wird. Dabei stehen eine sanfte (97 Kilometer) sowie eine harte Tour (211 Kilometer) zur Auswahl.

Viele Gäste über die Feiertage in den Bündner Bergen

Die Gäste kamen wieder in Scharen um die Bündner Berge zu geniessen. Das Konsumverhalten der angereisten Gäste hat sich aber offensichtlich geändert. Die Hotels verzeichnen weniger Umsatz pro Gast, kürzere Aufenthalte, Wechsel in tiefer klassifizierte Hotels oder von Hotels in Ferienwohnungen.Die Bündner Touristiker sind aber auf Grund der aktuellen Buchungszahlen «insgesamt vorsichtig optimistisch» für den weiteren Saisonverlauf.

E-Biken im Val Lumnezia / Surselva

„Ir cun Velo“ ist ein Highlight auf der Website von Val Lumnezia. Im umfangreichen Freizeitprogramm gibt es Greinawnderungen, geführte Wanderungen in der ganzen Surselva, Wildbeobachtungen und vieles mehr. Und ein beliebter Bestandteil ist auch das E-Bike Programm geworden. Auf den kulinarischen Elektro Fahrradtouren fährt man von Dorf zu Dorf und von einer Spezialität zur anderen. Auf jeder Elektrovelo Etappe werden Sie fürstlich in einem Dorf- oder Bergrestaurant verpflegt. Weitere Infos finden Sie hier.

Der Bündner Andreas Caminada wird Koch des Jahres

Der Gastronomieführer Gault Millau Schweiz, hat dieses Jahr an den 30-jährigen Bündner Andreas Caminada, der mit seiner Partnerin das Schlosshotel Schauenstein führt, zum Koch des Jahres gewählt. Er ist damit der jüngste Koch, der mit dieser Auszeichnung geehrt wurde. Mit dem Rätoromanen Caminada ist erstmals seit 1995 wieder ein Deutschschweizer Chef in die 19-Punkte-Topliga aufgestiegen.

Früher Schnee im Engadin führt zu erstem Rega Einsatz

Im Engadin musste ein Snowboarder mit einer Schulterverletzung von der Rega ins Spital geflogen werden. Das war der erste Einsatz der Rega für Wintersportler dieses Jahr.