Kennen Sie das rätische Dreieck?

22.Juli 2010 | Kategorien: Der Kanton Graubünden

Wo liegt das rätische Dreieck und ist dort wirklich der Bär los?
Das rätische Dreieck umfasst in der Schweiz die Regionen Engadin und Val Müstair, in Österreich das Tiroler Inntal oberhalb von Landeck, Galtür und das Kaunertal, sowie die italienischen Regionen Vinschgau und Stilfserjoch-Gebiet.

Im Rahmen eines von der EU geförderten Interreg-Programms arbeiten diese Regionen seit einigen Jahren erfolgreich zusammen.

So kann beim neuesten Projekt, dem Ursina-Projekt, auch auf diese Strukturen zurückgegriffen werden.    

Was ist das rätische Dreiländereck?


Das rätische Dreieck gehört zu den 24 Alpengebieten, die der WWF aufgrund ihrer besonders hohen Artenvielfalt ausgewählt hat.

Es zählt zu den Hot Spot Gebieten der Alpenregion und hat für den WWF eine hohe Priorität.

Seinen Namen erhielt das rätische Dreieck durch die Annahme, dass Volksstämme der Räter diese Region bewohnten.

Im Schweizer Kanton Graubünden hat sich aus dem Sprachschatz der Räter in Verbindung mit der römischen Eroberung die rätoromanische Sprache entwickelt, die noch heute in verschiedenen Mundartdialekten gesprochen wird.

Was ist Ursina?

Das grenzüberschreitende Bärenprojekt im rätischen Dreiländereck nennt sich Ursina.

Ein Jahr nach der Rückkehr des ersten Braunbären in die Schweiz, wurde es vom WWF Schweiz gegründet.

Der WWF arbeitet im Ursina-Projekt mit Interessierten zusammen.

Hier werden auch gemeinsam Lösungen für Konflikte mit den Braunbären gesucht, damit der Bär wieder im Gebiet des rätischen Dreiecks leben und sich die Alpen als Lebensraum wieder zurückerobern kann.



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