Graubünden – der dreisprachige Kanton

08.Juli 2010 | Kategorien: Der Kanton Graubünden

Flächenmässig ist Graubünden der grösste Schweizer Kanton. Seine Dreisprachigkeit ist eine seiner vielen Besonderheiten.

Der Kanton Graubünden umfasst ein Sechstel des Schweizer Territoriums, der sich alpenübergreifend ausdehnt.

Er stösst an die Schweizer Landesgrenzen zu Liechtenstein, Österreich und Italien.

Graubünden ist so, wie man sich die Schweiz vorstellt: gebirgig. Tatsächlich liegen 90 % über 1'200 m über dem Meeresspiegel.

Die höchst gelegene Gemeinde in Graubünden ist Avers auf 1'963 m ü. d. M.., die Fraktion Avers-Juf liegt gar auf 2'126 m ü. d. M.

Der höchst gelegene Punkt in Graubünden ist der Piz Bernina mit 4'049 m ü. d. M.

Das typische Gebirgs- und Hochland ist geprägt von über 600 Seen Bächen und Flüssen, die diese Gebirgslandschaft mit ihren Wasserfällen und Schluchten landschaftlich so einmalig machen.

Kein Wunder, dass viele Touristen angezogen werden, bei Sport und Entspannung in Graubünden ihren Urlaub zu verbringen und die rätoromanische Region zu erkunden.

Das Gebiet des rätischen Passlandes, das heutige Graubünden ist schon seit der Mittelsteinzeit besiedelt.

Als Provinz Raetia Prima wird es in das Römische Reich einverleibt, das es eine wichtige strategische wie auch handelspolitische Schllüsselposition darstellt.

Die Region wurde durch den römischen Einfluss stark geprägt, vor allen durch die römische Zivilisation und die rätoromanische Sprache.

Die rätoromanische Sprache hat sich bis heute in Graubünden erhalten. Neben deutsch und italienisch  sprechen noch 15 Prozent der Bevölkerung rätoromanisch.

Damit ist Graubünden der einzige Schweizer Kanton, der dreisprachig ist.

Das rätoromanische Sprachgebiet ist noch einmal in verschiedene Regionen unterteilt, da das rätoromanische verschiedene Dialekte besitzt.

So wird das Vallader im Unterengadin und im Val Müstai gesprochen,  während im Oberengadin Puter gesprochen wird.

Im Bündner Oberland spricht man dagegen Sursilvan. Sutsilvan wird in Schams und im Domleschg gesprochen, Surmiran im Oberhalbstein und im Albulatal. Als gemeinsame Schriftsprache und Amtssprache findet Rumantsch Grischun Verwendung.

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Viele Gäste über die Feiertage in den Bündner Bergen

Die Gäste kamen wieder in Scharen um die Bündner Berge zu geniessen. Das Konsumverhalten der angereisten Gäste hat sich aber offensichtlich geändert. Die Hotels verzeichnen weniger Umsatz pro Gast, kürzere Aufenthalte, Wechsel in tiefer klassifizierte Hotels oder von Hotels in Ferienwohnungen.Die Bündner Touristiker sind aber auf Grund der aktuellen Buchungszahlen «insgesamt vorsichtig optimistisch» für den weiteren Saisonverlauf.

E-Biken im Val Lumnezia / Surselva

„Ir cun Velo“ ist ein Highlight auf der Website von Val Lumnezia. Im umfangreichen Freizeitprogramm gibt es Greinawnderungen, geführte Wanderungen in der ganzen Surselva, Wildbeobachtungen und vieles mehr. Und ein beliebter Bestandteil ist auch das E-Bike Programm geworden. Auf den kulinarischen Elektro Fahrradtouren fährt man von Dorf zu Dorf und von einer Spezialität zur anderen. Auf jeder Elektrovelo Etappe werden Sie fürstlich in einem Dorf- oder Bergrestaurant verpflegt. Weitere Infos finden Sie hier.

Der Bündner Andreas Caminada wird Koch des Jahres

Der Gastronomieführer Gault Millau Schweiz, hat dieses Jahr an den 30-jährigen Bündner Andreas Caminada, der mit seiner Partnerin das Schlosshotel Schauenstein führt, zum Koch des Jahres gewählt. Er ist damit der jüngste Koch, der mit dieser Auszeichnung geehrt wurde. Mit dem Rätoromanen Caminada ist erstmals seit 1995 wieder ein Deutschschweizer Chef in die 19-Punkte-Topliga aufgestiegen.

Früher Schnee im Engadin führt zu erstem Rega Einsatz

Im Engadin musste ein Snowboarder mit einer Schulterverletzung von der Rega ins Spital geflogen werden. Das war der erste Einsatz der Rega für Wintersportler dieses Jahr.