Der Kanton Graubünden umfasst ein Sechstel des Schweizer Territoriums, der sich alpenübergreifend ausdehnt.
Er stösst an die Schweizer Landesgrenzen zu Liechtenstein, Österreich und Italien.
Graubünden ist so, wie man sich die Schweiz vorstellt: gebirgig. Tatsächlich liegen 90 % über 1'200 m über dem Meeresspiegel.
Die höchst gelegene Gemeinde in Graubünden ist Avers auf 1'963 m ü. d. M.., die Fraktion Avers-Juf liegt gar auf 2'126 m ü. d. M.
Der höchst gelegene Punkt in Graubünden ist der Piz Bernina mit 4'049 m ü. d. M.
Das typische Gebirgs- und Hochland ist geprägt von über 600 Seen Bächen und Flüssen, die diese Gebirgslandschaft mit ihren Wasserfällen und Schluchten landschaftlich so einmalig machen.
Kein Wunder, dass viele Touristen angezogen werden, bei Sport und Entspannung in Graubünden ihren Urlaub zu verbringen und die rätoromanische Region zu erkunden.
Das Gebiet des rätischen Passlandes, das heutige Graubünden ist schon seit der Mittelsteinzeit besiedelt.
Als Provinz Raetia Prima wird es in das Römische Reich einverleibt, das es eine wichtige strategische wie auch handelspolitische Schllüsselposition darstellt.
Die Region wurde durch den römischen Einfluss stark geprägt, vor allen durch die römische Zivilisation und die rätoromanische Sprache.
Die rätoromanische Sprache hat sich bis heute in Graubünden erhalten. Neben deutsch und italienisch sprechen noch 15 Prozent der Bevölkerung rätoromanisch.
Damit ist Graubünden der einzige Schweizer Kanton, der dreisprachig ist.
Das rätoromanische Sprachgebiet ist noch einmal in verschiedene Regionen unterteilt, da das rätoromanische verschiedene Dialekte besitzt.
So wird das Vallader im Unterengadin und im Val Müstai gesprochen, während im Oberengadin Puter gesprochen wird.
Im Bündner Oberland spricht man dagegen Sursilvan. Sutsilvan wird in Schams und im Domleschg gesprochen, Surmiran im Oberhalbstein und im Albulatal. Als gemeinsame Schriftsprache und Amtssprache findet Rumantsch Grischun Verwendung.
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