Das Domleschg (rätoromanisch Tumleastga) ist eine Talschaft und Kreis im Bezirk Hinterrhein im Kanton Graubünden.
Es gehören folgende Gemeinden zum Domleschg. Almens (Almen) , Fürstenau (Farschno), Paspels (Pasqual), Pratval, Rodels (Roten), Rothenbrunnen (Giuvaulta), Scharans (Scharons), Sils (Seglias) und Tomils (Tumegl). (Rätoromanische Ortsbezeichnungen) Tomils ist eine neue Gemeinde aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Feldis, Scheid, Trans und Tumegl/Tomils.
Das erste Mal wird das Domleschg um 840 als Tumilasca, rätorom. Tumleastga, erwähnt.
Wie man an den Orts- und Flurnamen leicht erkennen kann, war die ursprüngliche Sprache der Gegend das Rätoromanische (sutselvischer Dialekt).
Die Deutsche Sprache breitete sich aber imm er mehr Von Fürstenau und Sils ausgehend seit dem 19. Jahrhundert in das ganze Domleschg aus.
Inzwischen sind alle Gemeinden mehrheitlich deutschsprachig. Eine kleine Rätoromanische Minderheit konzentriert sich hauptsächlich auf die Bergdörfer Scheid und Feldis.
Aus der Bronzezeit und Steinzeit gibt es diverse Funde, welche au eine frühe Bewirtschaftung der Tiefenterrasse über dem Hinterrhein hinweisen.
Die Viehwirtschaft und der Ackerbau, auch in den Berggemeinden, erlaubten einen sehr hohen Selbstversorgungsgrad.
Die Talgemeinden exportierten auch Obst. Das Domleschg konnte auch etwas vom Alpentransit profitieren. Der Weg führte über Rothenbrunnen nach Fürstenaubruck, wo sich der Weg dann in Richtung Viamala bzw. Schin verzweigte.
Die Fahr- und Handelsstrasse Rothenbrunnen-Sils wurde 1895-97 erbaut. Es folgten dann nach 1900 die Strassen zu den Berggemeinden Scheid, Feldis/Veulden und Trans.
Die landwirtschaftliche Prägung des Domleschg blieb im 20. Jahrhundert bestehen.
Prägend ist natürlich der Hinterrhein. Der aus dem Schams (rätoromanisch Schons) fliessende Hinterrhein nimmt auf seiner rechten Seite die Albula auf.
Von dort fliesst er weitgehend kanalisiert nach Reichenau. In Reichenau trifft er mit dem Vorderrhein zusammen. Die Landschaft besteht aus einer breiten Talsohle, welche von hohen Bergen umgeben ist.
Tourismus im Domleschg
Das Domleschg ist ein ideales Wandergebiet, denn in keinem anderen Gebiet der Schweiz befinden sich auf so kleinem Raum so viele Burgen und Schlösser. Es gibt den sogenannten Burgenweg.
Der "Burgenweg Domleschg" führt von Rothenbrunnen Bahnhof - Rothenbrunnen Dorf - Mulegns - Paspels - Canovasee - Almens - Scharans - Fürstenaubruck und endet in Thusis.
Die Burgen sind Hochjuvalt und Innerjuvalt in Rothenbrunnen, die Burg Hasensprung in Pratval, in Paspels die Burgen Alt-Süns und Neu-Süns, die Burgen Campell, Ehrenfels, Hohenrätien sowie Obertagstein oberhalb Thusis und in Präz am Heinzenberg die Burg Heinzenberg. Die Schlösser sind in Sils das Schloss Baldenstein und in Pratval das Schloss Rietberg,
Das Domleschg in der Region Domleschg/Feldis/Mutten bietet eine einzigartige Umgebung mit lichtdurchfluteten Wäldern und sanften Bergeshöhen. Es finden sich wundervollen Obstgärten und alten Schlösser, in Gesellschaft mit malerischen Bauerndörfern und mächtigen Burgen.
Es gibt zum Beispiel in Rodels auch eine geologische Besonderheit. Es ist die Tomba, ein rund 10 Meter hoher, zahnartiger Gesteinsrest. Die Geologen sagen, es soll das südlichste Relikt eines spätglazialen Kunkelsbergsturzes sein.
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Es gehören folgende Gemeinden zum Domleschg. Almens (Almen) , Fürstenau (Farschno), Paspels (Pasqual), Pratval, Rodels (Roten), Rothenbrunnen (Giuvaulta), Scharans (Scharons), Sils (Seglias) und Tomils (Tumegl). (Rätoromanische Ortsbezeichnungen) Tomils ist eine neue Gemeinde aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Feldis, Scheid, Trans und Tumegl/Tomils.
Das erste Mal wird das Domleschg um 840 als Tumilasca, rätorom. Tumleastga, erwähnt.
Wie man an den Orts- und Flurnamen leicht erkennen kann, war die ursprüngliche Sprache der Gegend das Rätoromanische (sutselvischer Dialekt).
Die Deutsche Sprache breitete sich aber imm er mehr Von Fürstenau und Sils ausgehend seit dem 19. Jahrhundert in das ganze Domleschg aus.
Inzwischen sind alle Gemeinden mehrheitlich deutschsprachig. Eine kleine Rätoromanische Minderheit konzentriert sich hauptsächlich auf die Bergdörfer Scheid und Feldis.
Aus der Bronzezeit und Steinzeit gibt es diverse Funde, welche au eine frühe Bewirtschaftung der Tiefenterrasse über dem Hinterrhein hinweisen.
Die Viehwirtschaft und der Ackerbau, auch in den Berggemeinden, erlaubten einen sehr hohen Selbstversorgungsgrad.
Die Talgemeinden exportierten auch Obst. Das Domleschg konnte auch etwas vom Alpentransit profitieren. Der Weg führte über Rothenbrunnen nach Fürstenaubruck, wo sich der Weg dann in Richtung Viamala bzw. Schin verzweigte.
Die Fahr- und Handelsstrasse Rothenbrunnen-Sils wurde 1895-97 erbaut. Es folgten dann nach 1900 die Strassen zu den Berggemeinden Scheid, Feldis/Veulden und Trans.
Die landwirtschaftliche Prägung des Domleschg blieb im 20. Jahrhundert bestehen.
Prägend ist natürlich der Hinterrhein. Der aus dem Schams (rätoromanisch Schons) fliessende Hinterrhein nimmt auf seiner rechten Seite die Albula auf.
Von dort fliesst er weitgehend kanalisiert nach Reichenau. In Reichenau trifft er mit dem Vorderrhein zusammen. Die Landschaft besteht aus einer breiten Talsohle, welche von hohen Bergen umgeben ist.
Tourismus im Domleschg
Das Domleschg ist ein ideales Wandergebiet, denn in keinem anderen Gebiet der Schweiz befinden sich auf so kleinem Raum so viele Burgen und Schlösser. Es gibt den sogenannten Burgenweg.
Der "Burgenweg Domleschg" führt von Rothenbrunnen Bahnhof - Rothenbrunnen Dorf - Mulegns - Paspels - Canovasee - Almens - Scharans - Fürstenaubruck und endet in Thusis.
Die Burgen sind Hochjuvalt und Innerjuvalt in Rothenbrunnen, die Burg Hasensprung in Pratval, in Paspels die Burgen Alt-Süns und Neu-Süns, die Burgen Campell, Ehrenfels, Hohenrätien sowie Obertagstein oberhalb Thusis und in Präz am Heinzenberg die Burg Heinzenberg. Die Schlösser sind in Sils das Schloss Baldenstein und in Pratval das Schloss Rietberg,
Das Domleschg in der Region Domleschg/Feldis/Mutten bietet eine einzigartige Umgebung mit lichtdurchfluteten Wäldern und sanften Bergeshöhen. Es finden sich wundervollen Obstgärten und alten Schlösser, in Gesellschaft mit malerischen Bauerndörfern und mächtigen Burgen.
Es gibt zum Beispiel in Rodels auch eine geologische Besonderheit. Es ist die Tomba, ein rund 10 Meter hoher, zahnartiger Gesteinsrest. Die Geologen sagen, es soll das südlichste Relikt eines spätglazialen Kunkelsbergsturzes sein.
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