Die Surselva – das Bündner Oberland

16.Dezember 2009 | Kategorien: Surselva

Für die einen ist es die Surselva, für die anderen das Bündner Oberland. Kennen Sie die Surselva?
Die Surselva wird von den deutschsprachigen Einheimischen häufig Bündner Oberland genannt, ist aber auch als Vorderrheintal bekannt.

Es ist eine Region im Schweizer Kanton Graubünden, in dem es viel zu entdecken gibt.

„Oberhalb des Waldes“ ist die Bedeutung des rätoromanischen Namen Surselva.

Noch heute wird in der Surselva von 60 % Sursilvan, eine rätoromanische Mundart, gesprochen.

Zu den deutschsprachigen Gemeinden zählen die alten Walsersiedlungen Vals Obersaxen.

Auch im Safiental wird deutsch gesprochen.

Die Surselva ist eine einmalige Talschaft der Schweiz. Sie wird in die untere Surselva und obere Surselva eingeteilt.



Die untere Surselva, die um Ilanz herum liegt, wird auch Gruob (rätoromanisch: Foppa) genannt.

Die obere Surselva, bei Disentis, wird als Cadi bezeichnet.

Das Gebiet der Surselva beginnt ab dem Quellgebiet des Rheins am Tomasee und endet am Flimser Wald, einschliesslich der Seitentäler Lumnezia, Safien, Medel und Valsertal,

Die Surselva ist ein beliebtes Ferien- und Ausflugsziel in der Schweiz.

Ausflüge locken in die Tiefe der Medelserschlucht, wie auch zur Sonnenterrasse bei Brigels/Breil mit ihrem phantastischen Alpen-Panorama um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Freizeitangebote gibt es zu Lande, in der Luft und zu Wasser. Entspannende Spaziergänge und Wanderungen sind ebenso möglich wie Lamatrekking, Mountainbike-Touren, Klettern, Fischen, Raften oder Gleitschirmfliegen.

Die Golfplätze der Surselva bieten sportliche Herausforderungen eingebunden in eine der schönsten Bergkulissen der Schweiz.

So ist der Tourismus, neben dem lokalen Kleingewerbe und der Landwirtschaft der Hauptwirtschaftszweig dieser Graubündner Region.

Traditionell zählt dazu auch das „Strahlen“, wie das Kristall suchen in der Schweiz genannt wird.

Viele Gäste über die Feiertage in den Bündner Bergen

Die Gäste kamen wieder in Scharen um die Bündner Berge zu geniessen. Das Konsumverhalten der angereisten Gäste hat sich aber offensichtlich geändert. Die Hotels verzeichnen weniger Umsatz pro Gast, kürzere Aufenthalte, Wechsel in tiefer klassifizierte Hotels oder von Hotels in Ferienwohnungen.Die Bündner Touristiker sind aber auf Grund der aktuellen Buchungszahlen «insgesamt vorsichtig optimistisch» für den weiteren Saisonverlauf.

E-Biken im Val Lumnezia / Surselva

„Ir cun Velo“ ist ein Highlight auf der Website von Val Lumnezia. Im umfangreichen Freizeitprogramm gibt es Greinawnderungen, geführte Wanderungen in der ganzen Surselva, Wildbeobachtungen und vieles mehr. Und ein beliebter Bestandteil ist auch das E-Bike Programm geworden. Auf den kulinarischen Elektro Fahrradtouren fährt man von Dorf zu Dorf und von einer Spezialität zur anderen. Auf jeder Elektrovelo Etappe werden Sie fürstlich in einem Dorf- oder Bergrestaurant verpflegt. Weitere Infos finden Sie hier.

Der Bündner Andreas Caminada wird Koch des Jahres

Der Gastronomieführer Gault Millau Schweiz, hat dieses Jahr an den 30-jährigen Bündner Andreas Caminada, der mit seiner Partnerin das Schlosshotel Schauenstein führt, zum Koch des Jahres gewählt. Er ist damit der jüngste Koch, der mit dieser Auszeichnung geehrt wurde. Mit dem Rätoromanen Caminada ist erstmals seit 1995 wieder ein Deutschschweizer Chef in die 19-Punkte-Topliga aufgestiegen.

Früher Schnee im Engadin führt zu erstem Rega Einsatz

Im Engadin musste ein Snowboarder mit einer Schulterverletzung von der Rega ins Spital geflogen werden. Das war der erste Einsatz der Rega für Wintersportler dieses Jahr.