Ca. 300 n. Chr. eroberten die Römer das Gebiet zwischen den Rätischen Alpen und der Donau.
Die Rätischen Alpen sind ein Schweizer Gebirgszug im Osten der Schweiz, im Grenzgebiet zu Österreich, Liechtenstein und Italien, überwiegend im Kanton Graubünden.
Die Bezeichnung Rätische Alpen stammt von der damaligen Bevölkerung, dem Volk der Räter. Auch die Römer bezeichneten dieses Gebiet als römische Provinz Rätien.
Wie auch in anderen eroberten Ländern begann auch im heutigen Graubünden eine intensive Romanisierung.
Das gesprochene Latein, der römischen Soldaten und Siedler die kamen, verschmolz mit der rätischen Sprache zum Vulgärlatein. Aus dem Vulgärlatein der Rätischen Alpen entstand die rätoromanische Sprache.
Nur weniges weist auf die Sprache der Räter hin. Auch, wer die Räter waren und vorher sie kamen.
Man vermutet, dass die Räter (lateinisch: Raeti) Verwandte des Volkes der Etrusker waren, die in der Poebene siedelten.
Während der Eroberung Norditaliens, ca. 400 v. Chr. durch die Kelten., flohen viele in diesen Teil der Alpen, der noch heute an sie erinnert. Zahlreiche Orts- und Flurnamen erinnern als einziges an die rätische Sprache.
Ca. 300 n. Chr. wird die römische Provinz Rätien in zwei Teile aufgeteilt. Es zeigt die Ausmasse des rätischen Gebietes.
Graubünden, die Ostschweiz, das österreichische Vorarlberg sowie der angrenzende Teil Tirols, das Vintschgau und Teile der Innerschweiz gehörten nach der Teilung zur Raetia prima mit der Hauptstadt Curia Raetorum, dem heutigen Chur.
Aus der bayrisch-schwäbischen Hochebene, nördlich des Bodensees und den nördlichen Teil Tirols wurde die zweite rätische Provinz, die Raetia secunda mit der Hauptstadt Augusta Vindelicorum, dem heutigen Augsburg, gebildet.
Im 5. Jahrhundert n. Chr. erreicht Rätoromania, das rätoromanische Gebiet seine grösste Ausdehnung von der oberen Donau in Süddeutschland bis zur Adria.
Nach dem Zerfall des römischen Reiches kommt die Raetia prima als autonome, aber unter kirchlicher Hoheit stehender Staat als Raetia Curiensis zum Reich der Franken.
Anfang des 9. Jahrhundert, im Jahre 806 wird die rätische Präsens mit Sitz in Chur, durch einen deutschen Grafen ersetzt. Dadurch erfolgt auch ein Zuzug deutschsprachiger Adliger und Beamter.
Zwischen den Glarner Alpen, die in den heutigen Schweizer Kantonen Glarus, Graubünden, Sankt Gallen und Uri liegen, und dem Bodenseegebiet siedeln sich alemannische Gruppen an, die auch bis nach Nordostitalien vordringen.
Die Bündnerromanische Sprache wird in drei Sprachgebiete aufgeteilt. Es entstehen das Dolomitenladinische und Friaulische. Auch die Germanisierung geht langsam vor sich. Die rätoromanische Sprache wird kaum verschriftet.
Allerdings stammt aus dieser Zeit das älteste romanische Sprachdenkmal, der Würzburger Schriftversuch. Aus dem 11./12. Jahrhundert stammt die so genannte Einsiedler Interlinearversion.
Dabei findet sich eine rätoromanische Übersetzung teilweise zwischen den Zeilen einer lateinischen Predigt.
Noch einmal erfolgt eine Einwanderung. Diesmal sind es deutschsprachige Walser aus dem Oberwallis, die ebenfalls das Deutsche als Leitsprache forcieren.
Sie siedeln sich in verschiedenen Graubündner Hochtälern wie Rheimwald, Vals Safien, Avers, Obersaxen, Schanfigg, Prättigau und Davos an.
Im 14./15. Jahrhundert geht eine politische Veränderung langsam vor sich. Graubünden entwickelt sich vom Feudalsystem zur Demokratie.
Es reift zur politischen Eigenständigkeit mit autonomen Gemeinden und Hochgerichte. Es ist der Beginn des später, erweiterten, lockeren Staatenbund, der sich in den Drei Bünden von 1471 wieder findet.
Im Jahre 1464 zerstört ein Grossbrand die Hauptstadt Chur, die daraufhin vollständig germanisiert wird. Die Rätoromanen verlieren ihr kulturelles Sprachzentrum.
Die Rätischen Alpen sind ein Schweizer Gebirgszug im Osten der Schweiz, im Grenzgebiet zu Österreich, Liechtenstein und Italien, überwiegend im Kanton Graubünden.
Die Bezeichnung Rätische Alpen stammt von der damaligen Bevölkerung, dem Volk der Räter. Auch die Römer bezeichneten dieses Gebiet als römische Provinz Rätien.
Wie auch in anderen eroberten Ländern begann auch im heutigen Graubünden eine intensive Romanisierung.
Das gesprochene Latein, der römischen Soldaten und Siedler die kamen, verschmolz mit der rätischen Sprache zum Vulgärlatein. Aus dem Vulgärlatein der Rätischen Alpen entstand die rätoromanische Sprache.
Nur weniges weist auf die Sprache der Räter hin. Auch, wer die Räter waren und vorher sie kamen.
Man vermutet, dass die Räter (lateinisch: Raeti) Verwandte des Volkes der Etrusker waren, die in der Poebene siedelten.
Während der Eroberung Norditaliens, ca. 400 v. Chr. durch die Kelten., flohen viele in diesen Teil der Alpen, der noch heute an sie erinnert. Zahlreiche Orts- und Flurnamen erinnern als einziges an die rätische Sprache.
Ca. 300 n. Chr. wird die römische Provinz Rätien in zwei Teile aufgeteilt. Es zeigt die Ausmasse des rätischen Gebietes.
Graubünden, die Ostschweiz, das österreichische Vorarlberg sowie der angrenzende Teil Tirols, das Vintschgau und Teile der Innerschweiz gehörten nach der Teilung zur Raetia prima mit der Hauptstadt Curia Raetorum, dem heutigen Chur.
Aus der bayrisch-schwäbischen Hochebene, nördlich des Bodensees und den nördlichen Teil Tirols wurde die zweite rätische Provinz, die Raetia secunda mit der Hauptstadt Augusta Vindelicorum, dem heutigen Augsburg, gebildet.
Im 5. Jahrhundert n. Chr. erreicht Rätoromania, das rätoromanische Gebiet seine grösste Ausdehnung von der oberen Donau in Süddeutschland bis zur Adria.
Nach dem Zerfall des römischen Reiches kommt die Raetia prima als autonome, aber unter kirchlicher Hoheit stehender Staat als Raetia Curiensis zum Reich der Franken.
Anfang des 9. Jahrhundert, im Jahre 806 wird die rätische Präsens mit Sitz in Chur, durch einen deutschen Grafen ersetzt. Dadurch erfolgt auch ein Zuzug deutschsprachiger Adliger und Beamter.
Zwischen den Glarner Alpen, die in den heutigen Schweizer Kantonen Glarus, Graubünden, Sankt Gallen und Uri liegen, und dem Bodenseegebiet siedeln sich alemannische Gruppen an, die auch bis nach Nordostitalien vordringen.
Die Bündnerromanische Sprache wird in drei Sprachgebiete aufgeteilt. Es entstehen das Dolomitenladinische und Friaulische. Auch die Germanisierung geht langsam vor sich. Die rätoromanische Sprache wird kaum verschriftet.
Allerdings stammt aus dieser Zeit das älteste romanische Sprachdenkmal, der Würzburger Schriftversuch. Aus dem 11./12. Jahrhundert stammt die so genannte Einsiedler Interlinearversion.
Dabei findet sich eine rätoromanische Übersetzung teilweise zwischen den Zeilen einer lateinischen Predigt.
Noch einmal erfolgt eine Einwanderung. Diesmal sind es deutschsprachige Walser aus dem Oberwallis, die ebenfalls das Deutsche als Leitsprache forcieren.
Sie siedeln sich in verschiedenen Graubündner Hochtälern wie Rheimwald, Vals Safien, Avers, Obersaxen, Schanfigg, Prättigau und Davos an.
Im 14./15. Jahrhundert geht eine politische Veränderung langsam vor sich. Graubünden entwickelt sich vom Feudalsystem zur Demokratie.
Es reift zur politischen Eigenständigkeit mit autonomen Gemeinden und Hochgerichte. Es ist der Beginn des später, erweiterten, lockeren Staatenbund, der sich in den Drei Bünden von 1471 wieder findet.
Im Jahre 1464 zerstört ein Grossbrand die Hauptstadt Chur, die daraufhin vollständig germanisiert wird. Die Rätoromanen verlieren ihr kulturelles Sprachzentrum.