Der Schweizer Kanton Graubünden

17.Oktober 2009 | Kategorien: Rumantsch Grischun

Graubünden ist der flächenmässig, grösste Schweizer Kanton und liegt im östlichsten Teil der Schweiz. Was gibt es Besonderes in Graubünden? Graubünden ist für zweierlei bekannt, für eines der schönsten Gebiete der Schweiz und für das rätoromanisch, die vierte Schweizer Sprache.
Graubünden bildet die Schweizer Landesgrenze mit Liechtenstein, Österreich und Italien. Wenig bekannt ist, dass der Inn in Graubünden entspringt.

Der Kanton ist geprägt von Bergen und Tälern, so wie man sich die Schweiz vorstellt. Aufgrund seiner geographischen Beschaffenheit ist Graubünden jedoch nur sehr dünn besiedelt.


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Beachtliche 462 Dreitausender sowie ein Viertausender, der Piz Bernina mit 4.049 m, befinden sich dort. Insgesamt besteht der Kanton aus 150 Tälern, 615 Seen und 937 Berggipfeln.

Bekannt ist Graubünden vor allen durch den Tourismus. Viele bekannte Schweizer Skiorte wie Davos/Klosters oder Flims liegen in Graubünden, ebenso wie Arosa oder Lenzerheide.

Doch nicht nur im Winter zieht es viele Touristen dorthin. Auch im Sommer ist der Kanton ein beliebtes Urlaubsziel, neuerdings auch durch den Bädertourismus in Vals, Scuol und Andeer. Kulturelle Sehenswürdigkeit gibt es ebenfalls.

Aus einer reichen Vergangenheit zeugt die grösste Dichte an Burgen in der gesamten Schweiz.

Die kleine Schweiz


Graubünden ist der einzige Schweizer Kanton mit drei Amtsprachen, neben Deutsch, Italienisch auch Rätoromanisch. Die kulturelle Vielfalt dieses Kanton und seiner Eigenheiten haben dem Kanton auch die Bezeichnung „Kleine Schweiz“ eingebracht

Durch die Autonomie der Gemeinden und Kreise in Graubünden, können die eigenen Amts- und Schulsprachen festgelegt werden. Der Kanton selbst unterstützt durch Richtlinien die Minderheitensprachen Rätoromanisch und Italienisch.

Räteromanisch wird in verschiedenen Gegenden, überwiegend in Surselva, in Teilen Mittelbündens, im Engadin und im Val Müstair gesprochen.

Es gibt fünf regionale Schriftdialekte. Als einheitliche Schriftsprache dient Rumantsch Grischun, eine Kunstsprache, die 1980 geschaffen wurde.

Viele Gäste über die Feiertage in den Bündner Bergen

Die Gäste kamen wieder in Scharen um die Bündner Berge zu geniessen. Das Konsumverhalten der angereisten Gäste hat sich aber offensichtlich geändert. Die Hotels verzeichnen weniger Umsatz pro Gast, kürzere Aufenthalte, Wechsel in tiefer klassifizierte Hotels oder von Hotels in Ferienwohnungen.Die Bündner Touristiker sind aber auf Grund der aktuellen Buchungszahlen «insgesamt vorsichtig optimistisch» für den weiteren Saisonverlauf.

E-Biken im Val Lumnezia / Surselva

„Ir cun Velo“ ist ein Highlight auf der Website von Val Lumnezia. Im umfangreichen Freizeitprogramm gibt es Greinawnderungen, geführte Wanderungen in der ganzen Surselva, Wildbeobachtungen und vieles mehr. Und ein beliebter Bestandteil ist auch das E-Bike Programm geworden. Auf den kulinarischen Elektro Fahrradtouren fährt man von Dorf zu Dorf und von einer Spezialität zur anderen. Auf jeder Elektrovelo Etappe werden Sie fürstlich in einem Dorf- oder Bergrestaurant verpflegt. Weitere Infos finden Sie hier.

Der Bündner Andreas Caminada wird Koch des Jahres

Der Gastronomieführer Gault Millau Schweiz, hat dieses Jahr an den 30-jährigen Bündner Andreas Caminada, der mit seiner Partnerin das Schlosshotel Schauenstein führt, zum Koch des Jahres gewählt. Er ist damit der jüngste Koch, der mit dieser Auszeichnung geehrt wurde. Mit dem Rätoromanen Caminada ist erstmals seit 1995 wieder ein Deutschschweizer Chef in die 19-Punkte-Topliga aufgestiegen.

Früher Schnee im Engadin führt zu erstem Rega Einsatz

Im Engadin musste ein Snowboarder mit einer Schulterverletzung von der Rega ins Spital geflogen werden. Das war der erste Einsatz der Rega für Wintersportler dieses Jahr.