Davos die Superlative der Alpen

13.November 2009 | Kategorien: Der Kanton Graubünden

Eine kleine Schweizer Stadt zeigt ein grosses internationales Ambiente. Davos hat viel zu bieten vom Kongressort und Sportzentrum bis hin zu einem einladenden Ferienort.
Davos zählt mit seinen ca. 11'000 Einwohner zwar eher zu den kleinen Städten, doch zeugen die ca. 21'000 Gästebetten, die Winter wie Sommer gut belegt sind von ihrer Beliebtheit und Vielseitigkeit.

Davos als Kongressort

Bekannt ist Davon als Kongressort, vor allen durch das Weltwirtschaftsforum (WEF), das überwiegend hier stattfindet.

Davos als Luftkurort

Auch als Luftkurort ist Davos ein Anziehungspunkt. Das wohltuende und die Gesundheit fördernde Klima der erregerarmen Höhenluft, ist besonders für Lungenkranke, die z. B. an Tuberkulose oder Asthma leiden, sehr heilsam.

Begünstigend ist zusätzlich, dass sich in dieser Höhe, Davos liegt auf  1'560 m. ü. M. keine Hausstaubmilben leben können.

So wurde Davos nicht nur zum Luftkurort sondern auch zum Vorbild für Luftkurorte. Viele Sanatorien entstanden, die auch noch heute von der gesunden Bergluft profitieren. 

Der deutsche Schriftsteller Thomas Mann verewigt Davos als Luftkurort in seinen weltberühmten Roman „Der Zauberberg“.

Davos als Wintersportort

Obgleich Davos auch im Sommer ein sehr anziehender Urlaubsort ist, wurde er doch als Wintersportort international bekannt. Zudem ist er der grösste Wintersportort des Landwassertals in Graubünden.

Rodelrennen, Eislaufen, wie Eishockey, ganz abgesehen von den Skisportmöglichkeiten machen Davos zu einem Ort der vielseitigsten Wintersportmöglichkeiten.

Zwischen 1'124 und 2'844 Höhenmetern stehen den Skisportlern 54 Skilifte und Transportanlagen für 320 Pistenkilometer zur Verfügung.

75 km Langlaufloipen runden die Kilometer auf Schnee und Eis in den sechs Davoser Skigebieten Parsenn, Gotschna, Jakobshorn, Pischa, Madrisa und Rinerhorn ab.

Nicht unerwähnt bleiben darf die Kultstätte der Snowboarder, die Half- und Monster-Pipe am Jakobshorn.

Davos im Sommer

Auf 450 km markierten Wegen lässt sich im Sommer, Davos und seine schöne Bergwelt erfahren. Zu Fuss oder mit dem Mountainbike lässt sich die unberührte Natur der Seitentäler erkunden.

Wer es romantisch mag, der sollte einen Ausflug mit der Pferdekutsche nicht versäumen.
 
Ein bisschen Geschichte


Davos könnte als Spätzünder bezeichnet werden. Erst im Hochmittelalter wurde es besiedelt, als aus dem Engadin und dem Albulatal sich Rätoromanen ansiedelten.

Vereinzelt finden sich noch heute Orts- und Flurnamen, die auf die erste Besiedlung durch Rätoromanen hinweisen. Als ca. 1280 die Freiherren von Vaz Walser das Ansiedeln durch Kolonisten förderten, entstand die grösste Bündner Walsersiedlung.

Noch heute hat Davos jedoch seine rätoromanischen Namen Tavau nicht verloren.


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www.davos.ch

Viele Gäste über die Feiertage in den Bündner Bergen

Die Gäste kamen wieder in Scharen um die Bündner Berge zu geniessen. Das Konsumverhalten der angereisten Gäste hat sich aber offensichtlich geändert. Die Hotels verzeichnen weniger Umsatz pro Gast, kürzere Aufenthalte, Wechsel in tiefer klassifizierte Hotels oder von Hotels in Ferienwohnungen.Die Bündner Touristiker sind aber auf Grund der aktuellen Buchungszahlen «insgesamt vorsichtig optimistisch» für den weiteren Saisonverlauf.

E-Biken im Val Lumnezia / Surselva

„Ir cun Velo“ ist ein Highlight auf der Website von Val Lumnezia. Im umfangreichen Freizeitprogramm gibt es Greinawnderungen, geführte Wanderungen in der ganzen Surselva, Wildbeobachtungen und vieles mehr. Und ein beliebter Bestandteil ist auch das E-Bike Programm geworden. Auf den kulinarischen Elektro Fahrradtouren fährt man von Dorf zu Dorf und von einer Spezialität zur anderen. Auf jeder Elektrovelo Etappe werden Sie fürstlich in einem Dorf- oder Bergrestaurant verpflegt. Weitere Infos finden Sie hier.

Der Bündner Andreas Caminada wird Koch des Jahres

Der Gastronomieführer Gault Millau Schweiz, hat dieses Jahr an den 30-jährigen Bündner Andreas Caminada, der mit seiner Partnerin das Schlosshotel Schauenstein führt, zum Koch des Jahres gewählt. Er ist damit der jüngste Koch, der mit dieser Auszeichnung geehrt wurde. Mit dem Rätoromanen Caminada ist erstmals seit 1995 wieder ein Deutschschweizer Chef in die 19-Punkte-Topliga aufgestiegen.

Früher Schnee im Engadin führt zu erstem Rega Einsatz

Im Engadin musste ein Snowboarder mit einer Schulterverletzung von der Rega ins Spital geflogen werden. Das war der erste Einsatz der Rega für Wintersportler dieses Jahr.