Das Engadin

16.Oktober 2009 | Kategorien: Der Kanton Graubünden

Die Schweiz ist geprägt von Bergen und Tälern. Alleine im Kanton Graubünden gibt es 150 Täler. Das bekannteste ist das Engadin.
Seinen Namen hat das 80 Kilometer lange Tal vom Fluss Inn, was auf rätoromanisch En bedeutet, sowie man im rätoromanischen Engiadina und im italienischen Engadina das Tal nennt.

Das Engadin ist ein Hochtal und zählt nicht nur zu den höchst gelegenen Schweizer sondern auch europäischen Tälern. Das Engadin bildet die obere Talstufe des Inns. Die Punt’Ota trennt das Hochtal in das Ober- und das Unterengadin.


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Das Oberengadin

Als Engiadin’Ota wird das Oberengadin im rätoromanischen bezeichnet.

Viele der Graubündner Seen befinden sich im Oberengadin, wie die Engadiner Seenplatte, der Silsersee oder der St. Moritzersee. Kiefer- und Lärchenwälder prägen die Landschaft, sowie die hoch liegenden Gletscher, die mit das Klima des Tals, in einer Höhe von 1.600 – 1.800 bestimmen.  

Das Unterengadin


Das Engiadina Bassa, wie das Unterengadin im rätoromanischen genannt wird, ist im Vergleich zum Oberengadin wilder, nicht zuletzt durch den Inn, der sich hier durch das Tal  und Schluchten wühlt, bis er das Engadin und damit auch die Schweiz verlässt.

Botanikern ist das Engadin als ein Quell an Moosen, Flechten, Farnpflanzen und Algen bekannt.

An nutzbaren Mineralien  ist das Engadin ebenfalls reich, der grösste Schatz sind jedoch die Mineralquellen von St. Moritz.

Als Graubündner Tal wird auch im Engadin Bündnerromanisch, wie man das Rätoromanisch ebenfalls nennt, gesprochen.

Dabei unterscheidet man im Oberengadin das Putér und im Unterengadin Vallader gesprochen.

Dabei handelt es sich um zwei rätoromanische Idiome. Beide rätoromanischen Sprachen haben eine eigene Schriftsprache.

Durch den zunehmenden Tourismus und die Zuwanderung von anderssprachigen Schweizern und Ausländern, wird das rätoromanisch zusehends vernachlässigt.

Er in den letzten Jahren pflegt man wieder verstärkt die rätoromanische Sprache.

Identifiziert wird das Engadin sprachlich-kulturell mit einem typischen, heimatlichen Gruss dieser Region „Allegra“.

Viele Gäste über die Feiertage in den Bündner Bergen

Die Gäste kamen wieder in Scharen um die Bündner Berge zu geniessen. Das Konsumverhalten der angereisten Gäste hat sich aber offensichtlich geändert. Die Hotels verzeichnen weniger Umsatz pro Gast, kürzere Aufenthalte, Wechsel in tiefer klassifizierte Hotels oder von Hotels in Ferienwohnungen.Die Bündner Touristiker sind aber auf Grund der aktuellen Buchungszahlen «insgesamt vorsichtig optimistisch» für den weiteren Saisonverlauf.

E-Biken im Val Lumnezia / Surselva

„Ir cun Velo“ ist ein Highlight auf der Website von Val Lumnezia. Im umfangreichen Freizeitprogramm gibt es Greinawnderungen, geführte Wanderungen in der ganzen Surselva, Wildbeobachtungen und vieles mehr. Und ein beliebter Bestandteil ist auch das E-Bike Programm geworden. Auf den kulinarischen Elektro Fahrradtouren fährt man von Dorf zu Dorf und von einer Spezialität zur anderen. Auf jeder Elektrovelo Etappe werden Sie fürstlich in einem Dorf- oder Bergrestaurant verpflegt. Weitere Infos finden Sie hier.

Der Bündner Andreas Caminada wird Koch des Jahres

Der Gastronomieführer Gault Millau Schweiz, hat dieses Jahr an den 30-jährigen Bündner Andreas Caminada, der mit seiner Partnerin das Schlosshotel Schauenstein führt, zum Koch des Jahres gewählt. Er ist damit der jüngste Koch, der mit dieser Auszeichnung geehrt wurde. Mit dem Rätoromanen Caminada ist erstmals seit 1995 wieder ein Deutschschweizer Chef in die 19-Punkte-Topliga aufgestiegen.

Früher Schnee im Engadin führt zu erstem Rega Einsatz

Im Engadin musste ein Snowboarder mit einer Schulterverletzung von der Rega ins Spital geflogen werden. Das war der erste Einsatz der Rega für Wintersportler dieses Jahr.