Chur, die Alpenstadt

30.Oktober 2009 | Kategorien: Der Kanton Graubünden

Shoppingmeile und Museumsbesuche, dass sind ungewöhnliche Aktivitäten in einer Alpenstadt. Chur bietet typische Alpenangebote und viel Abwechslung.
Chur ist zwar die Endstation für die wichtigsten französischen und deutschen Bahnlinien, sowie den Bahnlinien der Benelux-Länder.

Doch damit ist hier auch der Anfang der Rhätischen Bahn, deren Streckenführung in der Region von Albula/Bernina, nicht zu vergessen den weltberühmten Tourismusbahnen Glacier Express und Bernina, als UNESCO-Welterbe ausgezeichnet wurde.

Von Chur aus, lassen sich die bekannten Schweizer Ferien- und Kurorte erreichen, doch man sollte in Chur unbedingt einen Zwischenstopp einlegen.


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Ein bisschen Geschichte

Chur, die Hauptstadt des Schweizer Kantons Graubündens, gilt als älteste Schweizer Stadt.

Der Name Chur statt vom keltischen „kora“, nicht aus dem Rätoromanischen, wie oft angenommen wird.  

Es bedeutet  so viel wie „Stamm“ oder „Sippe“. Die Fläche, wo das heutige Chur liegt, war, wie Ausgrabungsfunde beweisen, bereits in der Jungsteinzeit besiedelt und hat seither eine ununterbrochene Siedlungsgeschichte.

Im Jahre 15 v. Chr. erobern die Römer Rätien, wie das Gebiet damals genannt wurde. Es wird im römischen Reich zur Provinz Rätien, die rätoromanische Sprache entsteht aus dem Vulgärlatein. Chur ist heute das Zentrum der rätoromanischen Schweiz.

Chur liegt am Alpenrhein und profitierte von seiner Lage als einer der wichtigsten Nord-Süd-Routen Europas.

Im vierten Jahrhundert wurde Chur das erste Bistum nördlich der Alpen. Heute hat die Alpenstadt, die auf 593 m. ü. M. liegt, ca. 32'957 Einwohner.

Die Sehenswürdigkeiten der Stadt können mit einem Stadtbummel in der autofreien City verbunden werden. Sehenswert sind das bischöfliche Schloss aber auch die drei kantonalen Museen mit alpenländischer Kultur.

Die Stadt verfügt über eines der dichtesten „Beizli“-Netze, damit wird Chur zu den angesagtesten Ausgehmeilen des Landes.

Eine Besonderheit in Chur ist auch, dass sie die einzige Schweizer Stadt mit einem eigenen Sommer- und Wintersportgebiet auf dem Hausberg Brambrüesch ist.

www.chur.ch

Viele Gäste über die Feiertage in den Bündner Bergen

Die Gäste kamen wieder in Scharen um die Bündner Berge zu geniessen. Das Konsumverhalten der angereisten Gäste hat sich aber offensichtlich geändert. Die Hotels verzeichnen weniger Umsatz pro Gast, kürzere Aufenthalte, Wechsel in tiefer klassifizierte Hotels oder von Hotels in Ferienwohnungen.Die Bündner Touristiker sind aber auf Grund der aktuellen Buchungszahlen «insgesamt vorsichtig optimistisch» für den weiteren Saisonverlauf.

E-Biken im Val Lumnezia / Surselva

„Ir cun Velo“ ist ein Highlight auf der Website von Val Lumnezia. Im umfangreichen Freizeitprogramm gibt es Greinawnderungen, geführte Wanderungen in der ganzen Surselva, Wildbeobachtungen und vieles mehr. Und ein beliebter Bestandteil ist auch das E-Bike Programm geworden. Auf den kulinarischen Elektro Fahrradtouren fährt man von Dorf zu Dorf und von einer Spezialität zur anderen. Auf jeder Elektrovelo Etappe werden Sie fürstlich in einem Dorf- oder Bergrestaurant verpflegt. Weitere Infos finden Sie hier.

Der Bündner Andreas Caminada wird Koch des Jahres

Der Gastronomieführer Gault Millau Schweiz, hat dieses Jahr an den 30-jährigen Bündner Andreas Caminada, der mit seiner Partnerin das Schlosshotel Schauenstein führt, zum Koch des Jahres gewählt. Er ist damit der jüngste Koch, der mit dieser Auszeichnung geehrt wurde. Mit dem Rätoromanen Caminada ist erstmals seit 1995 wieder ein Deutschschweizer Chef in die 19-Punkte-Topliga aufgestiegen.

Früher Schnee im Engadin führt zu erstem Rega Einsatz

Im Engadin musste ein Snowboarder mit einer Schulterverletzung von der Rega ins Spital geflogen werden. Das war der erste Einsatz der Rega für Wintersportler dieses Jahr.