Untrennbar ist der Name Bivio mit den beiden Römerpässen Julier und Septimer verbunden.
Bivio bedeutet „Wegscheide“ und ist wohl die richtige Bezeichnung für das Dorf Bivio, das einst an der Wegscheide der beiden römischen Passstrassen lag.
Aufgrund der Lage von Bivio sind auch die sonderbaren Sprachverhältnisse des 260 Seelendorfes verständlich.
Bivio ist die einzige italienischsprachige Schweizer Gemeinde nördlich der Alpenwasserscheide.
Seit dem Mittelalter werden grundsätzlich drei Sprachen im Dorf gesprochen. Neben der Amtssprache Italienisch wird auch Rätoromanisch und Deutsch gesprochen.
Die italienische Ortsmundart weist lokale Besonderheiten auf, entspricht aber weitgehend dem Bergeller Dialekt, einem Unterdialekt des Lombardischen.
Das Bivio-Romanisch steht zwischen den rätoromanischen Mundarten Surmiran und Putér.
Durch verschiedene Versionen der italienischen und deutschen Sprache in Bivio zählen Sprachwissenschaftler bis zu sieben gesprochene Sprachen und Dialekte.
Wo liegt Bivio?
Die Gemeinde Bivio, das rätoromanisch Beiva heisst, gehört zum Kreis Surses, Bezirk Albula im Schweizer Kanton Graubünden.
Es ist das höchst gelegene Dorf der Talschaft Surses, zu deutsch Oberhalbstein. Es liegt oberhalb des Marmorera-Stausees.
Die Gemeindegrenze verläuft an einer Engstelle der mittelalterlichen Passstrasse des Septimerpasses. Bivio ist im Westen der Talort des Julierpasses.
Auf der Passhöhe des Julier wurden Säulenfragmente eines römischen Heiligtums entdeckt.
Auch nachgewiesene Radspuren zeigen die Wichtigkeit des Julierpasses, wie auch des Septimerpasses während der Römerzeit.
Bivio, das als „Stall an der Wegscheide“ im 9. Jahrhundert erwähnt wird, war für die Reisenden auf dem Passverkehr als Umladeplatz und Pferdewechselstation von Bedeutung.
Heute liegt die Bedeutung von Bivio im Tourismus. In der gesunden Alpenluft lassen sich entspannende wie auch aktive Urlaubswochen mit den vielfältigsten Aktivitäten von Wandern bis zum Funsport hin geniessen und das, das ganze Jahr hindurch.
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Bivio bedeutet „Wegscheide“ und ist wohl die richtige Bezeichnung für das Dorf Bivio, das einst an der Wegscheide der beiden römischen Passstrassen lag.
Aufgrund der Lage von Bivio sind auch die sonderbaren Sprachverhältnisse des 260 Seelendorfes verständlich.
Bivio ist die einzige italienischsprachige Schweizer Gemeinde nördlich der Alpenwasserscheide.
Seit dem Mittelalter werden grundsätzlich drei Sprachen im Dorf gesprochen. Neben der Amtssprache Italienisch wird auch Rätoromanisch und Deutsch gesprochen.
Die italienische Ortsmundart weist lokale Besonderheiten auf, entspricht aber weitgehend dem Bergeller Dialekt, einem Unterdialekt des Lombardischen.
Das Bivio-Romanisch steht zwischen den rätoromanischen Mundarten Surmiran und Putér.
Durch verschiedene Versionen der italienischen und deutschen Sprache in Bivio zählen Sprachwissenschaftler bis zu sieben gesprochene Sprachen und Dialekte.
Wo liegt Bivio?
Die Gemeinde Bivio, das rätoromanisch Beiva heisst, gehört zum Kreis Surses, Bezirk Albula im Schweizer Kanton Graubünden.
Es ist das höchst gelegene Dorf der Talschaft Surses, zu deutsch Oberhalbstein. Es liegt oberhalb des Marmorera-Stausees.
Die Gemeindegrenze verläuft an einer Engstelle der mittelalterlichen Passstrasse des Septimerpasses. Bivio ist im Westen der Talort des Julierpasses.
Auf der Passhöhe des Julier wurden Säulenfragmente eines römischen Heiligtums entdeckt.
Auch nachgewiesene Radspuren zeigen die Wichtigkeit des Julierpasses, wie auch des Septimerpasses während der Römerzeit.
Bivio, das als „Stall an der Wegscheide“ im 9. Jahrhundert erwähnt wird, war für die Reisenden auf dem Passverkehr als Umladeplatz und Pferdewechselstation von Bedeutung.
Heute liegt die Bedeutung von Bivio im Tourismus. In der gesunden Alpenluft lassen sich entspannende wie auch aktive Urlaubswochen mit den vielfältigsten Aktivitäten von Wandern bis zum Funsport hin geniessen und das, das ganze Jahr hindurch.
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