Bergün – Bravuogn – zu Besuch bei Heidi

02.März 2010 | Kategorien: Der Kanton Graubünden

Bergün – Albula wird heute in einem Atemzug genannt. Warum ist es das berühmteste Dorf im Bezirk Albula?
Bergün liegt am Fusse des Albulapasses auf einer Höhe von 1’376 m. Das intakte Bergdorf ist auch das Tor zum Engadin.

Genau genommen hat das Dorf seit 1943 den offiziellen Doppelnamen Bergün – Bravuogn. Der Name Bravuogn stammt aus dem Rätoromanischen.

Die Gemeinde Bergün – Bravuogn, die zum Bezirk Albula im Schweizer Kanton Graubünden gehört, war früher romanischsprachig, wirtschaftlich und kulturell eng mit dem rätoromanischen Engadin verbunden.

Heute wird überwiegend deutsch gesprochen. Ca. 10 % sprechen heute noch  rätoromanisch.

In Bergün – Bravuogn wird  die Bargunsegner Mundart, ein rätoromanischer Dialekt gesprochen. Geschrieben wird das Oberengadiner Idiom Putér.

Bergün – Bravuogn als Filmkulisse

Bereits zweimal war Bergün – Bravuogn Kulisse für Film und Fernsehen.

Einmal war es Drehort der TV-Serie „Die Direktorin“, die in den 90er Jahren gedreht wurde.  Lange zuvor war Bergün – Bravuogn mit dem nahen Dörfchen Latsch im Rampenlicht für den ersten „Heidi“-Film.

Bergün – Bravuogn im Winter


Im Winter bevorzugen Einheimische wie Urlauber in Bergün die Schlittenkufen statt die Ski.

Obgleich es am Darlux ein attraktives Skigebiet gibt, der Snowhillpark für Freestyler ein vielseitiges Vergnügen bringt, sollten Sie im Winter in Begün nicht den Schlitten vergessen.

Denn dann geht’s ab in die „Schlittelwelt“. Sie gilt als Klassiker, wird am Abend beleuchtet, so dass auch im Dunkeln noch eine Abfahrt gewagt werden kann.




Bergün – Bravuogn im Sommer

Der Sommer in Bergün – Bravuogn gehört den Wanderern, denen auch interessante Themenwege zur Erkundung zur Verfügung stehen.

Der bekannte Bahnerlebnisweg Preda – Bergün ist dabei etwas Besonderes. Der Heidiweg ist besonders bei Familien beliebt.

Wer in Bergün seinen Urlaub verbringt, sollte es nicht versäumen mit der spektakulären Albulabahn zu fahren.

Es ist das Herzstück der Unesco-Linie RhB Albula / Bernina. Die Bahnstrecke windet sich durch Galerien, turmhohe Viadukte und Kehrtunnel.

Auf einer Strecke von acht Kilometern können Sie auf dem Bahnerlebnisweg der Albulastrecke folgen.
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Viele Gäste über die Feiertage in den Bündner Bergen

Die Gäste kamen wieder in Scharen um die Bündner Berge zu geniessen. Das Konsumverhalten der angereisten Gäste hat sich aber offensichtlich geändert. Die Hotels verzeichnen weniger Umsatz pro Gast, kürzere Aufenthalte, Wechsel in tiefer klassifizierte Hotels oder von Hotels in Ferienwohnungen.Die Bündner Touristiker sind aber auf Grund der aktuellen Buchungszahlen «insgesamt vorsichtig optimistisch» für den weiteren Saisonverlauf.

E-Biken im Val Lumnezia / Surselva

„Ir cun Velo“ ist ein Highlight auf der Website von Val Lumnezia. Im umfangreichen Freizeitprogramm gibt es Greinawnderungen, geführte Wanderungen in der ganzen Surselva, Wildbeobachtungen und vieles mehr. Und ein beliebter Bestandteil ist auch das E-Bike Programm geworden. Auf den kulinarischen Elektro Fahrradtouren fährt man von Dorf zu Dorf und von einer Spezialität zur anderen. Auf jeder Elektrovelo Etappe werden Sie fürstlich in einem Dorf- oder Bergrestaurant verpflegt. Weitere Infos finden Sie hier.

Der Bündner Andreas Caminada wird Koch des Jahres

Der Gastronomieführer Gault Millau Schweiz, hat dieses Jahr an den 30-jährigen Bündner Andreas Caminada, der mit seiner Partnerin das Schlosshotel Schauenstein führt, zum Koch des Jahres gewählt. Er ist damit der jüngste Koch, der mit dieser Auszeichnung geehrt wurde. Mit dem Rätoromanen Caminada ist erstmals seit 1995 wieder ein Deutschschweizer Chef in die 19-Punkte-Topliga aufgestiegen.

Früher Schnee im Engadin führt zu erstem Rega Einsatz

Im Engadin musste ein Snowboarder mit einer Schulterverletzung von der Rega ins Spital geflogen werden. Das war der erste Einsatz der Rega für Wintersportler dieses Jahr.