Andeer gehört zum Bezirk Hinterrhein des Kantons Graubünden. Für ein ca. 600 Seelendorf hat es viel zu bieten. Anfang 2009 haben die Nachbarorte Clugin und Pignia mit Andeer fusioniert.
Andeer lieg im Schamsertal, rätoromanisch: Val Schons. Der Ort zählt zu den rätoromanischen Orten der Schweiz.
Die Einwohner sprachen eine der fünf bündnerromnischen Mundarten, das Sutselvisch. Heute ist man um den Erhalt der Mundartdialekte sie auch generell um das Rätoromanische bemüht.
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Aufgrund seiner Lage war Andeer schon immer ein wichtiger verkehrstechnischer Punkt.
Schon die Römer nutzten den Ort als Etappenziel auf der Überquerung der Alpen.
Ähnlich wie heute, wo das rätoromanische Dorf auf dem Fernwanderweg Via Spluga, von Thusis nach Chiavenna liegt. Auch Mountainbiketouren sind hier sehr beliebt oder eine Tour mit dem E-Bike.
Südlich des Dorfes finden sich die Ruinen der einstigen Bärenburg. Bekannt ist Andeer als Familien freundliches Dorf eines der kleinsten Heilbäder der Schweiz.
Der Mineralquelle wurde ein Mineralbad mit Wellnessbereich angegliedert, ein Ort für Wohlbefinden und Gesundheit.
Im Sommer kann auch ein Freibad genutzt werden. Von den Naturschönheiten ist die Rofflaschlucht hervorzuheben.
Dort stürzt der junge Hinterrhein tosend über eine Stufe hinunter. Im Winter gibt es nichts Schöneres als den Apres Ski im Sprudelbecken des Mineralbades zu verbringen.