Andeer ist anders

21.Oktober 2009 | Kategorien: Der Kanton Graubünden

Wer es einmal anders haben möchte, darf getrost nach Andeer reisen und dort ein paar besondere Tage verbringen.

Andeer gehört zum Bezirk Hinterrhein des Kantons Graubünden. Für ein ca. 600 Seelendorf hat es viel zu bieten. Anfang 2009 haben die Nachbarorte Clugin und Pignia mit Andeer fusioniert.

Andeer lieg im Schamsertal, rätoromanisch: Val Schons. Der Ort zählt zu den rätoromanischen Orten der Schweiz.

Die Einwohner sprachen eine der fünf bündnerromnischen Mundarten, das Sutselvisch. Heute ist man um den Erhalt der Mundartdialekte sie auch generell um das Rätoromanische bemüht.


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Aufgrund seiner Lage war Andeer schon immer ein wichtiger verkehrstechnischer Punkt.

Schon die Römer nutzten den Ort als Etappenziel auf der Überquerung der Alpen.

Ähnlich wie heute, wo das rätoromanische Dorf auf dem Fernwanderweg Via Spluga, von Thusis nach Chiavenna liegt. Auch Mountainbiketouren sind hier sehr beliebt oder eine Tour mit dem E-Bike.

Südlich des Dorfes finden sich die Ruinen der einstigen Bärenburg. Bekannt ist Andeer als Familien freundliches Dorf eines der kleinsten Heilbäder der Schweiz.

Der Mineralquelle wurde ein Mineralbad mit Wellnessbereich angegliedert, ein Ort für Wohlbefinden und Gesundheit.

Im Sommer kann auch ein Freibad genutzt werden. Von den Naturschönheiten ist die  Rofflaschlucht hervorzuheben.

Dort stürzt der junge Hinterrhein tosend über eine Stufe hinunter. Im Winter gibt es nichts Schöneres als den Apres Ski im Sprudelbecken des Mineralbades zu verbringen.

Viele Gäste über die Feiertage in den Bündner Bergen

Die Gäste kamen wieder in Scharen um die Bündner Berge zu geniessen. Das Konsumverhalten der angereisten Gäste hat sich aber offensichtlich geändert. Die Hotels verzeichnen weniger Umsatz pro Gast, kürzere Aufenthalte, Wechsel in tiefer klassifizierte Hotels oder von Hotels in Ferienwohnungen.Die Bündner Touristiker sind aber auf Grund der aktuellen Buchungszahlen «insgesamt vorsichtig optimistisch» für den weiteren Saisonverlauf.

E-Biken im Val Lumnezia / Surselva

„Ir cun Velo“ ist ein Highlight auf der Website von Val Lumnezia. Im umfangreichen Freizeitprogramm gibt es Greinawnderungen, geführte Wanderungen in der ganzen Surselva, Wildbeobachtungen und vieles mehr. Und ein beliebter Bestandteil ist auch das E-Bike Programm geworden. Auf den kulinarischen Elektro Fahrradtouren fährt man von Dorf zu Dorf und von einer Spezialität zur anderen. Auf jeder Elektrovelo Etappe werden Sie fürstlich in einem Dorf- oder Bergrestaurant verpflegt. Weitere Infos finden Sie hier.

Der Bündner Andreas Caminada wird Koch des Jahres

Der Gastronomieführer Gault Millau Schweiz, hat dieses Jahr an den 30-jährigen Bündner Andreas Caminada, der mit seiner Partnerin das Schlosshotel Schauenstein führt, zum Koch des Jahres gewählt. Er ist damit der jüngste Koch, der mit dieser Auszeichnung geehrt wurde. Mit dem Rätoromanen Caminada ist erstmals seit 1995 wieder ein Deutschschweizer Chef in die 19-Punkte-Topliga aufgestiegen.

Früher Schnee im Engadin führt zu erstem Rega Einsatz

Im Engadin musste ein Snowboarder mit einer Schulterverletzung von der Rega ins Spital geflogen werden. Das war der erste Einsatz der Rega für Wintersportler dieses Jahr.